Mehr Leichtigkeit in unserer Sprache

Mehr Leichtigkeit in unserer Sprache

Die drei Siebe

Drei Fragen können helfen bei Neuigkeiten, die wir erfahren, eine bewusste Entscheidung zu treffen, ob es wirklich gut ist anderen davon zu erzählen. Schauen wir bei den alten Griechen.

Eines Tages kam ein Bekannter zum griechischen Philosophen Sokrates gelaufen.

“Höre, Sokrates, ich muss dir berichten, wie dein Freund….”  “Halte ein” unterbrach ihn der Philosoph. “Hast du das, was du mir sagen willst, durch drei Siebe gesiebt?”

“Drei Siebe? Welche?” fragte der andere verwundert. “Ja! Drei Siebe! Das erste ist das Sieb der Wahrheit. Hast du das, was du mir berichten willst, geprüft ob es auch wahr ist?”

“Nein, ich hörte es erzählen, und…”

“Nun, so hast du sicher mit dem zweiten Sieb, dem Sieb der Güte, geprüft. Ist das, was du mir erzählen willst – wenn es schon nicht wahr ist – wenigstens gut?” Der andere zögerte. “Nein, das ist es eigentlich nicht. Im Gegenteil…..”

“Nun”, unterbrach ihn Sokrates. “so wollen wir noch das dritte Sieb nehmen und uns fragen ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich so zu erregen scheint.”

“Notwendig gerade nicht….”

“Also”, lächelte der Weise, “wenn das, was du mir eben sagen wolltest, weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste weder dich noch mich damit.”

Sokrates

Dem gibt es nichts hinzufügen. Einfach  mal ausprobieren …

 

 

Leichtigkeit in der Sprache

 

Leichtigkeit in der Sprache, den Worten

Mit Kommunikation können wir Brücken bauen.
Was für eine schöne Metapher.

Betrachten wir jedes einzelne gesprochene Wort als Geschenk
und möge jede/r prüfen, ob ihre/seine Worte ein Geschenk für das Gegenüber sind.

Die Sprache gleicht mit ihrer Vielfalt einem Wunder.  Versetzt ins Staunen und
vermag so vieles mehr.

Gesund und leicht durch den Frühling

Die Tage werden länger und „die Natur erwacht zu neuem Leben“!

Die Natur ist aufgeblüht.  Für viele Menschen ist der Frühling die schönste Jahreszeit im Jahr! Bei den angenehmen Temperaturen zieht es nach draußen.  Endorphine werden freigesetzt und so ein positiver Effekt ganz nebenbei.

Und genauso widerspiegeln sich In Maigedichten Sonnenlicht, Bäche, weite Felder und Blumen – „all das, was die Natur im Frühling ausmacht.“

Die Natur als Lehrmeister – was können wir von ihr lernen?

Alles neu macht der Mai.

Stufen… Reise

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
…. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.
……

Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden,
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse

So viel Weisheit und Wahrheit. Staunend und mit Respekt betrachtet,

liest sich Hesse in der heutigen Zeit aktueller denn je.

Entdecken wir den Zauber.

die Ruhe der Natur erleben

„In den sich ständig wiederholten Refrains der Natur liegt etwas unendlich Heilendes – die Gewissheit, das nach der Nacht die Dämmerung kommt und nach dem Winter der Frühling.“  Rachel Carson

In der Natur  finden wir reichlich Ruhe und Zauber. Hier  können wir den Fokus auf uns und den Augenblick richten. Kennt ihr das?

Erlebnisse in der Natur sind wohltuende Erfahrungen, die im Alltag noch lange nachwirken.

Bewahren wir uns diese Momente.

Frühlingsbeginn

Der Frühling erwacht

Die Natur bricht auf. Wie ist es bei uns?

Etwas geht immer. So den Anfang zu machen.

Lassen wir uns genauso überraschen.

und um mit Goethe fortzufahren:

„…Selbst von des Berges ferner Pfaden
blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel.
Hier ist des Volkes wahrer Himmel.
Zufrieden jauchzet gross und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!“

Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Dichter, Schriftsteller, Naturforscher

 

Erwachen der Natur

… Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden, belebenden Blick.
Im Tale grünet Hoffnungsglück.
Der alte Winter in seiner Schwäche
zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dorther sendet er, fliehend, nur
ohnmächtige Schauer körnigen Eises
in Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weisses.
Überall regt sich Bildung und Streben,
alles will sie mit Farbe beleben….

aus Faust, Teil 1

Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Dichter, Schriftsteller, Naturforscher

Karneval – Wendungen I Wandlungen

Verwandlungen von Vertrautem im Alltag, wie der jährliche Karneval –
hin zu größerem Wandel in Beruf und Gesellschaft. Diese anzunehmen,
darin liegt die Chance zu erstarken.

Wir entdecken die Schönheit des Augenblicks.

WIR sind alle TEIL eines GANZEN

Und finden s o die Verbundenheit mit allen Menschen, allen Dingen und der Natur

Wir spüren wunderbare Gelassenheit.

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Wir mögen die Welt kennenlernen, wie wir wollen, sie wird immer
eine Tag- und eine Nachtseite behalten.

Johann Wolfgang von Goethe

Wechsel der Jahreszeiten – Lernen von der Natur

Ein ganzes Leben lang – ständiger Wechsel. Winterschnee weicht den Frühlingsblumen. So wird es auch mit unserem Leben sein. Durch Veränderungen werden Blumen und Bäume in neuer Schönheit und neues Leben entfalten. Auf jeden Winter folgt ein Frühling.
Genießen wir jetzt den Winterzauber und entwickeln Geduld für das Durchhalten. So sei es.